TVR in Schömberg chancenlos
Im Spiel der Fünften (TVR) beim Sechsten (TGS) dominierte die heimische TG Schömberg das Spiel vom Start weg. Bereits zur Halbzeit war das Spiel mehr oder weniger entschieden und der TVR war am Ende beim 37:22 (22:8) gut bedient.
Fünf Minuten lang war das Spiel der beiden direkten Konkurrenten ausgeglichen. Nach der Hinspielniederlage hatte der TVR sich durchaus Chancen bei der TG Schömberg ausgerechnet, benötigte jedoch vor allem im Vergleich zur Vorwoche gegen Esslingen eine deutliche Leistungssteigerung, die sich jedoch leider nicht einstellte. Nach dem 4:4 in der 5. Spielminute zog die TG mit einem 5:0-Lauf auf 9:5 davon und auch in der Folge war der TVR weder offensiv noch defensiv in der Lage Paroli zu bieten. Nach 22 Minuten war ein 17:7-Vorsprung für die Hausherren auf der Anzeigetafel zu lesen, der bis zur Halbzeit beim 22:8 weiter anwuchs.
Die zweite Halbzeit war dann in der Folge ein unspektakuläres vor sich hinplätschern. Schömberg benötigte weiterhin keine allzu großen Anstrengungen um erfolgreich zu sein und nahm die Intensität etwas aus dem Spiel, konnte die Führung dennoch weiter ausbauen und lag beim 31:12 bereits 19 Treffer in Front. In der Schlussphase betrieb der TVR etwas Ergebniskosmetik und konnte bis zur Schlusssirene den Abstand zumindest wieder etwas verkürzen, musste aber dennoch eine - an diesem Abend auch in der Höhe verdiente - 37:22-Klatsche einstecken.
Im ersten Spiel der "Wochen der Wahrheit" musste sich der TVR der TGS (jetzt Platz 5) klar geschlagen geben. Kommende Woche folgt das erste von drei Heimspielen gegen die drittplatzierte SG Ober-/Unterhausen, gefolgt von der Partie gegen den Tabellensiebten aus Mössingen und dem Derby gegen den derzeitigen Vierten TSV Denkendorf. In Schömberg hatte der TVR in allen Bereichen das Nachsehen, von der Defensive, über das Tempospiel hin zur Defensive. Zu keiner Zeit fanden die Reichenbacher zu einer Normalform, um das Spiel eventuell offen gestalten zu können. Nun gilt es mit maximalem Fokus in die kommende Wochen zu gehen, wenn man weiter auf Schlagdistanz zu den Plätzen 3 und 4 bleiben möchte.
Es spielten: Max Pröllochs , Tobias Funk; Simon Munck, Mathis Neumann (2), Tim Pussert (7), Jochen Masching (1), Fabian Mäntele, Tim Küstner (2), Mika Fahrion (7), Phil Bühler (2), Ewan Farrell (1/1), Philipp Schaupp, Martin Wolf